Ich habe erst seit wenigen Jahren bdsm-Erfahrung, meinen Dom an seine schlechte Gesundheit verloren und an seine sonstige private Problematik, habe dann monatelang nach einem Nachfolger gesucht, es nun aber aufgegeben, weil ich meine Vorstellungen nicht mit diesen Männern zu verwirklichen fand, was meist an der Entfernung und ihrem Gebundensein hing, oder auch dass sie Freaks waren, ich könnte ein Buch schreiben.
Angefangen mit dem einen, der es sich unter dem Caféhaustisch selbst machte, während wir da saßen, weil "ich ihn so errege" - ja ist klar nicht wahr - bis zu dem anderen, dem dann plötzlich einfiel nach stundenlangem schriftlichen und Restaurant-Kontakt, dass da ja doch zuhause noch eine weitere Frau ist...
Ich suche nun nicht mehr sondern lasse einfach mal auf mich zukommen, was da so zukommen könnte - oder auch nicht.
Merkwürdigerweise kann man hier nur Sklavin ankreuzen...ich bin aber Sub, und ziehe da auch meine Grenze. Totalaufgabe meiner Persönlichkeit und "alles erlauben", nein, mit mir nicht, dazu bin ich zu stolz auf meine devote Neigung.
Von Subs hat man hier anscheinend noch nichts gehört...
was sehr seltsam ist.
Also meine Deutung, falls es interessiert: eine Sklavin ist eine Person ohne Rechte, auch ohne Recht auf Widerspruch, ohne Recht auf Grenzen und Tabus setzen - eine Sub hingegen weiß, was sie einem echten Dom wert sein wird, mit ihr ist außerhalb von Sessions auch Augenhöhe möglich, es wird ein Konsens vereinbart, innerhalb der Dom dann natürlich frei schaltet und waltet, auch mit der kleinen Option, mal Grenzen zu erweitern zu versuchen. Über alles kann gesprochen werden.
Aber was rege ich mich auf...ich suche ja keinen Dom, sondern nur Kontakte z.B. für gemeinsame - nichtsexuelle - Besuche von Messen, Parties, Clubs.