Soft BDSM bezeichnet eine sanftere, oft sinnlichere Form von BDSM-Praktiken, die besonders für Einsteiger oder Paare geeignet ist, die Machtdynamiken und neue Reize ohne extreme Härte erkunden möchten. Im Vordergrund stehen dabei meist Intimität, Vertrauen und spielerische Erotik statt Schmerz oder strenger Disziplin.
Sinnlichkeit statt Schmerz: Anstatt starker Schmerzreize stehen sanfte Reize wie Kitzeln, leichtes Kneifen, Kratzen oder Streicheln im Fokus.
Machtspiele & Rollenspiele: Es geht um die Lust an der Unterwerfung oder Dominanz, oft eingebettet in fantasievolle Szenarien.
Sicherheit: Wie bei allen BDSM-Formen gelten die Grundsätze SSC (Safe, Sane, Consensual – sicher, vernünftig, einvernehmlich). Ein Safeword ist auch bei "soften" Varianten essenziell, um Spiele jederzeit abzubrechen.
Light Bondage: Sanftes Fixieren der Hände oder Beine mit weichen Seilen, Schals oder Klett-Manschetten.
Sinnesentzug: Die Verwendung einer Augenbinde, um die anderen Sinne zu schärfen und das Gefühl des Ausgeliefertseins zu verstärken.
Sensibilisierung: Einsatz von Federn, Eiswürfeln oder weichen Bürsten zur Reizsteigerung.
Disziplinierung: Leichte Strafen im Rahmen eines Rollenspiels, wie z. B. ein sanfter Klaps auf den Po (Spanking).
Bitte beachtet, dass ihr mindestens 18 Jahre alt sein müsst!