Ich sehe mich selbst als einsamer Wolf im Fell eines schwarzen Schafes.
Ich ordne/ organisiere mir gerne mal einen ab, nur um einen Moment nach Fertigstellung über die vollendete Umgestaltung meines Chaos in ein neues Chaos, herzhaft zu lachen. Was wäre das Leben ohne Fehler?
Ich liebe Körperkontakt, ohne ist es wie ... Wozu alleine duschen, wenn man zu zweit ist? Fühlt sich für mich wie Single sein in einer Beziehung an. Warum muss ich bitte fragen, wenn ich meine Partnerin anfassen will? Ich gehöre nicht zu der Kategorie "BitteBitte". Wer das für sich braucht, soll es sich nehmen, aber dann bitte beim nächsten.
Ebenso betrifft das mein Sexualleben. Ein Tag ohne Sex, ist ein nicht gelebter Tag.
Meine Liebesspielwiesenspielregeln reichen von zart bis Frühstücksei. Ich bin nicht darauf aus jemanden zu verletzen, aber den Spaß des Fesselns, um der Überlegenheit noch ein sinnstiftendes Krönchen aufzusetzen, und mich mit dieversen Spielzeugen über meine Beute herzumachen genieße ich ebenso wie das Anschleichen und Überfallen. Ich genieße im privaten die Kommunikation auf Augenhöhe wie auch den Gesichtsausdruck, wenn du einen Befehl von mir erhältst.
Es wird weder die Stimme erhoben, noch mit Flüchen um sich geworfen. Was sollen diese Aggressionen in einer Umgebung, in der man sich sicher fühlen will. Warum tun Mensch sich das an?
Für alles gibt es eine Lösung. Sei es das Gespräch oder eine Reglementierung mittels Züchtigung, wofür ich ausschließlich auf Naturmaterialien zurückgreife. Das schließt aber den DirtyTalk nicht aus. Wozu wurden all die herrlich versauten Begriffe ins Leben gerufen, wenn sie nicht gelebt werden?
Ich bestehe auf eine Umweltfreundliche Lebensweise.
Einen Traum, den ich mir noch nicht erfüllt habe: Ein Haus im Wald mit drei Frauen.
Achtung Naktschläfer
Lieber regelmäßig die Bettwäsche gewechselt, als auf Hautkontakt zu verzichten.
Zum Thema Beziehung habe ich ebenfalls eine klare Haltung. Ich versuche es nicht. Entweder will ich diese Verbindung oder nicht. Was war mein "will ich" denn wirklich wert, wenn ich dann nicht mehr will. Dafür ist eine Kennenlernphase doch gedacht, ehrlicher Austausch ohne dieses aufhübschen. Ich trage im Alltag keine Deos, Parfums oder schicke Klamotten. Ich weiß mich durchaus auch für einen öffentlichen Auftritt zu kleiden, aber das hat seine Grenzen.
Gelegntlich konsumiere ich THC um mich aus kreisenden Gedanken raus zu holen und mit meiner Mitte in Kotakt zu bleiben. Allerdings ohne Nikotin und Teer. Ich bin fast 20 Jahre weg vom Glimmstängel und habe das Glück, den Geschmack als extrem unangenehm zu empfinden.
Geselligkeit genieße ich am liebsten mit Gesellschaftsspielen, die nicht nicht ausschließlich im Sitzen stattfinden.
Alkohol: Ja, aber ich bin kein Befürworter von Kontrollverlust.
Meine ersten zaghaften Schritte im BDSM waren liebevolle Ohrfeigen mit meiner Jugendliebe, die beinahe überall für mich das Höschen lüftete. Damals war mir BDSM kein Begriff und ich empfand es einfach nur als befriedigend, eine solche Kontrolle über sie haben zu dürfen. Dann machte ich in den Folgejahren die Bekannstschaft einer Frau, die von mir zu allem gezwungen werden wollte. So aufregend ich das auch fand, mit dieser Freiheit kam mein kleines Ego damals nicht klar. Das aufregendste war, Pornos schauen und die Partnerin dabei auf den Boden zu drücken und zu ficken.
In meinen 30ern fand ich heraus, wieviel Spaß ich daran habe, die Frau mittels Orgasmusmarathon in den Whnsinn zu treiben, wie auch die rücksichtslose Benutzung der Frau zu genießen. Das hier stets ein Konsens bestehen soll, ist Grundlage einer ausgewogenen Beziehung.
Irgendwann habe auch ich ein zwei Bücher gelesen, die in der Fetisch- BDSM-Welt beheimatet sind. Mich haben daran aber weniger die Handlungen als vielmehr die grundlegenden Informationen über die Lebensfreiheit im Umgang miteinander bewegt, mich an die BDSM-Materie heranzuwagen. Mein Privatleben, ist und bleibt mein Privatleben. Wenn du daran teil nimmst, geschieht dies im Einklang mit der Kontrollabgabe.
Meine Unternehmungslust konzentriert sich auf das Umgehen der Massen und geht eigentlich nie mit sauberen Gedanken aus dem Haus.
Fäkalien
Bestrafungen, die ärztlich behandelt werden müssen.
Alles weitere ist Bestandteil des Kennenlernens.
